KLETTERN GRAN CANARIA
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KLETTERN GRAN CANARIA

Das natürliche Umfeld, das die Insel Gran Canaria ihren Bewohnern und Besuchern bietet, gestatten ihr die Bezeichnung “Miniaturkontinent. Sportfans verfügen über unendlich viele Alternativen, sportliche Betätigung mit dem Aufenthalt in üppigen Landschaften im Inselinneren und spektakulären Küstenszenarien zu verbinden. Das auf der Insel herrschende milde Klima lädt das ganze Jahr über die Besucher dazu ein, Sport an der frischen Luft zu treiben: Wanderungen, Bergsteigen oder Ausflüge mit dem Fahrrad zählen zu den besten touristischen Alternativen auf Gran Canaria."

Das außerordentlich gute Klima und das einzigartige, vulkanische Relief haben die Insel Gran Canaria zu einem der wichtigsten Zielorte des internationalen Tourismus gemacht. Außerdem sind diese Gegebenheiten ideal für Bergsteiger, die keine winterlichen Bedingungen suchen. Eine der beliebtesten Modalitäten ist das Besteigen von steilen Felsen. Für die Liebhaber dieser Sportart bietet die Insel ein wahres Paradies und in letzter Zeit sind mehrere Zonen für das Erlernen und das Ausüben dieses Sports erschlossen worden. Wenn man die Zahl der erschlossenen Hänge mit hohem Schwierigkeitsgrad und die zunehmende Zahl der Bergsteiger betrachtet, wird deutlich, dass zurzeit ein wahrer Boom in diesem Bereich herrscht.

Gran Canaria, ein Parcours für Bergsteiger

Im Bereich der Gipfel ist vor allem der Roque Nublo zu erwähnen, eine Felsnadel aus verschiedenen Basaltkonglomeraten und mit 12 verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten, die verschiedene Schwierigkeitsgrade beinhalten. Der Roque Nublo ist das natürliche Wahrzeichen von Gran Canaria und hier begannen auch die ersten Bergsteiger der Insel, ihre Kräfte mit den Felsen zu messen. Weitere Felsen im Gipfelbereich der Insel sind der Palmés in Toscón de Tejeda, der Betancuria in Ayacata und der Narices am Fuß der Nordwand des Roque Bentayga. Letztgenannter Felsen unterliegt bestimmten Beschränkungen auf Grund der archäologischen Interessen in diesem Bereich.

In der Nähe des Roque Nublo findet man den so genannten Felsencircus von Ayacata, das Heiligtum der ersten Bergsteiger der Insel mit zahlreichen Felswänden, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufzeigen. Hervorzuheben sind die Bereiche, die La Librería, El Frontón del GEC, La Candelilla und El Montañón genannt werden. Etwas weiter entfernt befinden sich El Pino und El Aserrador, die höchsten Felswände aus Basaltkonglomerat der Insel.

Im Nordwesten, auf mehr als 1000 m über dem Meer, liegt Tamadaba, ein altes Gebirgsmassiv, das mit Kiefernwäldern bewachsen ist und von steil abfallenden Felswänden begrenzt wird. Weiter oben auf den alten Lavafeldern findet man die Bereiche Lomo Caballo, Supernova, La Perfumería und El Gulich, wo sich auch die bekannte Felswand Emiliano Zapata befindet. Diese Gebiete sind zurzeit die beliebtesten Ziele der grankanarischen Bergsteiger.

Weitere nennenswerte Bereiche sind Costa Ayala, wo es früher eine Bergsteigerschule gab, Bañaderos mit seinen steilen Klippen, die 3 Km bzw. 14 Km von der Hauptstadt entfernt liegen und die man über die nördliche Autobahn GC 2 erreicht sowie Las Meleguinas bei der gleichnamigen Brücke im Gemeindegebiet von Santa Brígida.

In den steilen Schluchten im Süden der Insel findet man zahlreiche Steilwände, die auf Grund der Erosion entstanden und neuerdings ein beliebtes Ziel für Bergsteiger und für Wettkampfkletterer sind. Besonders zu erwähnen sind hier La Sorrueda in der Schlucht von Tirajana, in der Nähe von Santa Lucía, eine der wichtigsten Bergsteigerzonen im Süden der Insel und Fatagonia in der benachbarten Schlucht von Fataga und ganz in der Nähe des gleichnamigen Dorfes, wo ebenfalls viele Kletterer zu finden sind. Erst seit kurzem wird dieser Sport auch in den Schluchten von Berriel und Ayaguares getrieben. Die Qualität des Gesteins ist hier ausgezeichnet und das milde Klima im Süden der Insel erlaubt die Ausübung dieser Sportart während des ganzen Jahres.

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